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Geschäftsbericht

   
    September 2016


Geschäftsbericht 2016


10 Jahre DeutschSommer /Förderung im Überblick (Fakten

2016
267 Schüler haben sich für den DeutschSommer angemeldet
200 Kinder erhielten eine Zusage
196 Kinder haben an den  DeutschSommer Ferien teilgenommen
33 Kinder mit Fluchterfahrung
42 Nationen vertreten, aus 44 Grundschulen
3 Standorte um Frankfurt:  Wegscheide Bad Orb, Jugendherberge Oberreifenberg, Jugendherberge Wetzlar
1 innerstädtischen Standort: Paul-Hindemith Schule (Gallus) , Dezernat XI Stadt Frankfurt hat diesen Standort finanziell unterstützt
45 Pädagogen und  5 Praktikanten


2007- 2016
1627 Kinder und deren Familien wurden erreicht
insgesamt 46 Frankfurter Grundschulen haben Kinder vorgeschlagen, davon 15 Schulen haben in Folge Kinder nominiert
15% der Kinder erst in den letzten halben Jahr bis 2 Jahren zugezogen
Generationenumfrage bei den ehemaligen Teilnehmer:
91% der befragten Schüler gaben an, dass DS ihnen geholfen habe, sich sprachlich zu verbessern
78% sagen, dass der DS dazu beigetragen habe, sich in der Schule mehr anzustrengen
76% geben an dass der DS sie beim Schulwechsel unterstützt habe
74% haben ihre Schulnoten verbessert

Ergebnisse des DeutschSommers 2016 (Auszug aus dem Bericht S.11):

Im Laufe von drei Wochen sind viele Kinder aus den schwachen in die guten Leistungsgruppen mit unterrichtsfähigen Deutschkenntnissen gelangt. Beim Wortschatz betrug der Anteil 21,5 Prozent, bei den Präpositionen 34,7 Prozent, bei den Artikeln 14,6 Prozent, beim Satzbau 36,1 Prozent und bei den Verbbildungen 25,0 Prozent. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit des Programs.

Außerdem wuchs bei den Kindern das Sprachbewußtsein: die Erkenntnis, dass sie ihre Sprachkenntnisse nach Regeln verbessern können. Weitere Erfolge wurden im Sozialen Lernen erzielt: Zuverlässigkeit, Gruppenfähigkeit und öffentlicher Auftritt.

Der DeutschSommer wird am 8.10.2016 in Kassel mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache 2016 ausgezeichnet. Träger des Projekts ist die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die den Frankfurter DeutschSommer mit der Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner und u.a. der Peter Fuld Stiftung durchführt.

Im Jahr 2000 wurde auf Initiative der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und des Vereins Deutsche Sprache (Dortmund) der Kulturpreis Deutsche Sprache ins Leben gerufen. Er soll dem Erhalt und der kreativen Entwicklung der deutschen Sprache dienen. Der Kulturpreis stellt sich in die Tradition der deutschen Aufklärung und der Brüder Grimm, deren Sprachkritik und Sprachforschung das Deutsche allen Bevölkerungsschichten zugänglich machen.
Er besteht aus drei unterschiedlichen Auszeichnungen:
Der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache
Der Initiativpreis Deutsche Sprache
Der Institutionenpreis Deutsche Sprache

Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird jährlich vergeben. Die erstmalige Verleihung erfolgte im November 2001 in Kassel, der Stadt, in der die Brüder Grimm ihre Arbeiten zur deutschen Grammatik und zum deutschen Wörterbuch begannen.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.
www.kulturpreis-deutsche-sprache.de



Therapie der Rechtschreibeschwäche“ Prof. Dr. Günther Thome’, i.R.

2014 hat Herr Prof. Thome’ für sein Projekt eine Zusage für die Förderung über drei Jahre durch die Peter Fuld Stiftung erhalten. Es wurden Einzeltherapien für Schüler mit einer diagnostizierten Rechtschreibstörung angeboten. Diese Therapien wurden durch wissenschaftliche Mitarbeiter durchgeführt unter der therapeutischen Vorgabe und Basis qualitativen Fehleranalysen.

2015/ 2016   ist Herr Prof. Thome’ erkrankt und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Dr. Irene Corvacho del Toro übernahm die Leitung des Projektes. Sie führt  das Projekt weiter mit geschulten und supervisierten studentischen Mitarbeiterinnen Dabei entwickelte sie selbst die Förderanalyse der freien Texte weiter und arbeitete mit vorgegebenen Erklärungsansätzen.

Daneben wurde das Projekt „Effektiver Rechtschreibeunterricht“ (effRU) implementiert. Dies beinhaltet die Fortbildung für Studenten und Lehrer. Dazu die Begleitung und Erhebung von Schülerleistungen im standardisierten Rechtschreibetest und im freien Schreiben, sowie die Erstellung von Lernmaterial und Team-Teaching für die Dauer von 20 Wochen/Sitzungen. Kooperationen wurden mit der Anne-Frank Schule (Realschule) und der Musterschule (Gymnasium) eingegangen, um Förderkurse einzurichten und abzuhalten.

2016 Herr Prof. Thome’ wurde wegen seiner Krankheit frühzeitig in den vorgezogenen Ruhestand versetzt. Die Projektleitung liegt  in den Händen von Frau Dr. Corvacho. Frau Dr. Corvacho  wird die Hälfte der zugesagten Mittel in Höhe von 5.000 € in 2016 abrufen, ein höherer Bedarf ist zur Zeit nicht ersichtlich.

Eine Verlängerung der Unterstützung ist in 2017 nicht geplant.

Frau Dr. Corvacho hat angeboten, das Projekt im Rahmen der Schulleitersitzung 2017 vorzustellen.


FFM   Projekt- Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen an  entscheidenen Schnittstellen ihres Bildungsverlaufs


Zur Zeit besteht eine Übergangsbegleitung Klasse 4-5   in folgenden den Grundschulen:
Ludwig-Weber Schule, Robert-Blum Schule, Georg-Büchner Schule, Riedhofschule, Goldstein und Henri-Dunant Schule durchgeführt. Herr Dr. Kratz berichtet, dass begonnen wurde eine regelmäßige Evaluation und Dokumentation von Stimmungsbildern und Erfahrungswerten aus der Praxis zu sammeln.

16 Studierende sind im Projekt FFM eingebunden und arbeiten an 12 kooperierenden Schulen.

Im Bereich der Begleitung zwischen Schule und Arbeit wird aktuell mit der Sophienschule eine strukturelle ,zeitliche und inhaltliche Form des Angebots neu entwickelt. Es finden immer verhältnismäßig hohe Abbruchtendenzen von Schülern und Studierenden anderseits statt. Das Problem Nähe und Distanz in einer pädagogisch -professionellen Beziehungen wird erprobt. Hier soll auch das Projekt der Joblinge ( www.joblinge.de) als Vorbild Orientierung geben.

Im Rahmen der Alltagsbegleitung von Flüchtlingen wurde aktuell eine Kooperation mit dem Anna-Freud Institut eingegangen, um die Studierenden selbst oder die Betreuten die Möglichkeit zu geben zwei Psychotherapeutinnen bei Krisen ansprechen zu können. Fortbildungen werden den Studierenden im Rahmen des FFM Projektes immer im Vorfeld angeboten ( Flucht, Migration und Trauma) .

Ein neues Teilstück des Projektes:
Herrn Dr. Bernhardt entwickelt eine Konzept von Kindergarten in die Grundschule. Ursprünglich war dies ein  Projekt des Sigmund-Freud- Instituts, das nun von Frau Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber und Prof Dr. Andresen an die FFM Projektleitung herangetragen wurde. Inhaltliche und strukturelle Bedingungen und Wissensbestände müssen noch genau erörtert und geklärt werden. Ergebnisse der Resilienzforschung gehen davon aus, dass gute Beziehungserfahrungen Kindern mit belasteten Kindheiten helfen, ihre Ressourcen zu entdecken und ihre Widerstandskräfte stärken.

Jeder Kooperationspartner gibt seine Fördermittel in einen Teilabschnitt des Projektes. Die Peter Fuld Stiftung ist maßgeblich ein Unterstützer der Übergangsbegleitung 4-5 Klasse und Schule/ Beruf.

Das Kooperationsprojekt geht im Jahr  2017 in die Verlängerung.

Kooperationspartner des FFM Projektes der Goethe Universität sind die randstad stiftung, die Crespo Foundation, Stiftung citoyen, Städtische und Staatliche Schulamt der Stadt Frankfurt.




    Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung –
                    

Didaktische Werkstatt  „Rechenförderung“
an der:
Grundschule Süd – West in Eschborn
Gruneliusschule in Frankfurt Oberrad (GS)
Friedrich-Ebert-Schule in Schwalbach (Sek I)
Heinrich-Kraft-Schule in Flörsheim

Das Projekt unter der Leitung von Frau Abraham wurde durch die Peter Fuld Stiftung 5 Schuljahre unterstützt. Eine weitere Förderung ist nicht geplant. Es konnte erheblich zum Verständnis bei Lehrern ,Schülern und Studierenden beitragen und wie den Kindern geholfen werden kann. Die Forschung hat ergeben , dass Erlernen des Rechnens wie auch das Lesen und Schreiben in kleinen Schritten erfolgt. Wird ein Schritt nicht verstanden,  werden Lücken gebildet, auf die nicht aufgebaut werden kann. In ihrem Abschlussbericht schildert Frau Abraham die ersten Kenntnisse eines Kleinkindes ab dem ersten Lebensjahr bishin zur Einschulung. Schon hier werden die ersten Grundsteine gelegt. Mit einer Einzelfallanalyse kann mit gezielter Förderung in der Grundschule eine Rechenschwäche überwunden werden. Ansonsten sind im Alltag das Ablesen der Uhr, das Lesen von Fahrplänen und der Einkauf nicht zu bewältigen. In der Grundschule Süd-West in Eschborn wird nun das Programm von Eltern und der Schulleitung in eigener Regie weitergeführt, weil erkannt wurde wie wichtig es ist, diese Probleme früh zu erkennen.
Das Projekt hat Eingang in den Schulalltag gefunden und implementiert sich.

Lions Club Frankfurt am Main Museumsufer e.V.
Interkultureller Dialog- Lions Club Frankfurt am Main Museumsufer
Der Lions Club Frankfurt am Main Museumsufer e.V. ist Organisator des "Interkulturellen Dialogs", ein Schulprojekt für Schüler der 5. bis 10 Klasse der Haupt-, Real- und integrierten Gesamtschulen in Frankfurt am Main.
3 Tage, 3 Orte, 3 Religionen
Das Konzept besteht darin, dass die Schüler im Rahmen ihrer Projektwoche eine frühzeitige Begegnung zwischen den Religionen und Kulturen erfahren zu lassen. Sie erhalten eine Einführung in die Grundlagen der verschiedenen Religionen. Die Schüler sprechen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Religionen und den Kulturen. Skepsis, Vorbehalte und Fremdheit sollen erst gar nicht entstehen. Verständnis zwischen Einheimischen und Zuwanderer soll geweckt werden, da  die Ablehnung häufig auf  kultureller und religiöser Motive zurück zu führen ist.
Die Durchführung des Projektes ist mit mit 20 Schulklassen in 2016 geplant worden,
erstmals mit der Beteiligung der Peter Fuld Stiftung.

6 Schulklassen haben im 1. Hj. 2016 am Projekt teilgenommen
weitere 2 Klassen haben sich angemeldet.
Konrad Haenischschule, Holbeinschule und Luise von Rothschildschule wollen mehrere Klassen anmelden. Termin-Abstimmung erfolgte nach den Sommerferien.

Die durchführenden Organisationen bzw. Personen sind
Bibelhaus-Erlebnismuseum, Pfarrer Veit Dinkelaker
Jüdisches Museum, Manfred Levy
Selkuc Dogruer, Moslem

Die handelnden Personen erhalten jeweils 150 €  pro Veranstaltung (Schulklasse)

Finanziert wird das Projekt von
Lionshilfe Frankfurt Museumsufer e.V.
Stadt Frankfurt ( AmkA)                  
Lions Distrikt-Verfügungsfond              
Peter Fuld Stiftung                



TalenteWerkstatt
Die Kompetenzanalyse hilft den Jugendlichen ihre Stärken und Schwächen zu erkennen, um für die Berufswahl die richtigen Wege zu bestreiten. In Einzelgesprächen wird das Ergebnis des Kompetenzprofiles am letzten Tag mit dem Jugendlichen, und dem Anleiter, Ausbilder und Sozialpädagogen ( Fremdeinschätzung) besprochen. So kann das Ich-Bild des Schülers ( Selbsteinschätzung) ergänzt werden.
Für 2016 hat die TalenteWerkstatt einen Zuwachs von fast 100% an Schülern. In 2015 kamen 560 Schüler in den Genuss der Maßnahme, 2016 wird der 1000 Schüler erwartet. Für das Jahr 2017 sind schon 1856 Schüler angemeldet.
Insgesamt wurden von 2009 bis 2015 bisher 3049 Schüler aus dem Main-Kinzig Kreis in das Projekt aufgenommen. Davon nahmen 6 von 7 Förderschulen ,14 von 17 Haupt -und Realschulen, 7 von 10 Kooperative und Integrative Gesamtschulen und 1 Gymnasium von 7. Aber auch aus  der Stadt und dem Landkreis Offenbach sowie Darmstadt und Dieburg kamen schon Schülergruppen.
Frau Grund teilt mit, dass für 2017/ 2018 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) 50% finanziert wird und sie gehen davon aus ,dass das Hessische Wirtschaftsministerium noch 25% wieder übernimmt.
Weitere regionale Förderer wie die Peter Fuld Stiftung werden für das Projekt benötigt ,um der steigenden Anmeldezahlen gerecht zu werden. Die Verlängerung in 2017 ist eingeplant.
Evalution eines Schulleiters (www.talentewerkstatt.de)
Frank Hollmann, SchulleiterBericht der Praxisklasse SchuB Eduard-Flanagan-Schule, Babenhausen 2012
Insgesamt erscheint uns die Durchführung einer TalenteWerkstatt bei der GfW sinnvoll, weil die Jugendlichen – in geschütztem Rahmen – repräsentative Erfahrungen in wichtigen Berufsbereichen aus dem gewerblich-technisch-handwerklichen sowie kaufmännischen Bereich machen können, die z.T. durch Praktika nicht erreichbar wären. Im Rahmen der Maßnahme akzeptieren die Schüler/-innen auch Berufsfelder, die sie von sich aus nicht gewählt hätten und erweitern hierdurch den Horizont an möglichen Berufen. Den begleitenden Erwachsenen werden hierbei ggf. alternative Einsatzmöglichkeiten für die Jugendlichen offenbart



"Bildung Kickt"
Das Projekt wurde im Sommer 2016 von Herrn Dr. Önen beendet.
Das generelle Ergebnis der Evaluation durchgeführt vom Institut für Sportwissenschaft, der Goethe -Universität Frankfurt von Prof. Dr. Robert Gugutzer/ Jannis Albus ist:
„Die materiellen und ideelen Förderangebote von Bildung-Kickt haben den Stipendiaten ermöglich, sich schulisch, sportlich als auch in der Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bildung-Kickt zeigt den Stipendiaten individuelle Chancen und Perspektiven auf, die ihnen aufgrund ihres sozial strukturellen, finanziellen Hintergrundes verwehrt geblieben wäre. Dadurch kann Bildung-Kickt die Chancen dieser Kinder und Jugendlichen maßgeblich verbessern.“
Wir bedauern, dass das Projekt eingestellt wurde.


Migranten werden Unternehmer
Fakten:    

14 Veranstaltungen seit 2010


● Teilnehmerzahl insgesamt: 240 angemeldet – 207 teilgenommen


● 48 Teilnehmer in der Nachbetreuung; z.T. schon gegründet, z.T. noch in der Planung                                                                                                                    

● Gute bis sehr gute Beurteilungen durch die Teilnehmer


● Teilnehmer mit überwiegend hohem Bildungsstand


● Große Vielfalt bei den Nationalitäten (Teilnehmer kommen aus ca. 35 verschiedenen         Herkunftsländern)


● Stand der Gründungsvorhaben in den Teilnehmerkreisen sehr unterschiedlich
● Gründungsideen aus produzierendem Gewerbe, Handel, Dienstleistungen undGastgewerbe, überwiegend kreative und innovative Geschäftsideen


● Teilnehmer erhielten Klarheit über Chancen und Risiken. Die Bedeutung der Selbständigkeit für sie selbst
● Durch verstärkte Netzwerkaktivitäten in 2014 und 2015 verbesserte Teilnehmerquoten

In 2015 wurden erstmals 4 Veranstaltungen abgehalten.

Vier Wirtschaftspaten sind jeweils an den Schulungen beteiligt; insgesamt 10 Wirtschaftspaten unterstützen in der Nachbetreuung

Nächste Termine:
17. und 24.11. 2016 in Frankfurt in Kooperation mit dem social impact lab.
November 2016 Seminar in Mainz

Informationsveranstaltung im Rahmen einer Businessschulung am 17.2.2016 in Hanau mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt hat eine Spende von 2.000 € für das Projekt gegeben.




Stipendien 2016

In 2016 wurden 23 Stipendiaten gefördert. Davon erhielten vier ein Stipendium/Darlehen und 1 Student ein Volldarlehen. Herr James Guey erhielt einen der zwei Flügel als Leihgabe , dies beinhaltet auch den  Transport und die erste Stimmung.

Herr Marcel Werner hat seine Ausbildung erfolgreich beendet . Es ist geplant wieder einen Auszubildenden zu helfen.

Das Aris Quartett hat im September den 2. Preis beim Musikwettbewerb der ARD in ihrer Kategorie und den Publikumspreis erhalten. Sie erhielten in diesem Jahr mit einen einmaligen Zuschuss für die Teilnahme am Meisterkurs in Italien.Die Stiftung  zahlte Herr Vinzens die Fahrtkosten für die Proben nach Frankfurt. Ohne diesen Zuschuss wäre das erfolgreiche Quartett nicht zustande gekommen.



Schulprojekt an Frankfurter Schulen „ Stark in Deutsch“
( Einschätzung von Frau Silke Krämer, Willemerschule,Sachsenhausen)


Wirkung und Nutzen der Fuld-Förderung
Schulen in Frankfurt sind vielfältig und zeichnen sich durch eine heterogene Schülerschaft aus. Wer diese Heterogenität als Chance und gleichzeitig als Herausforderung betrachtet, muss sich Gedanken über tragfähige Förder- und Forderkonzepte machen.
Die Gelder der Fuld Stiftung ermöglichen Schulen in diesem Zusammenhang einen sehr wichtigen Baustein, insbesondere im Bereich der Förderung. Ziel ist dabei eine möglichst schnelle Integration der zu fördernden Kinder in die Schulgemeinde. Hierfür liegt der Schlüssel oftmals im Bereich des Erwerbs der deutschen Sprache bzw. im Ausbau der sprachlichen Fähigkeiten. Die Ressource des Landes ist für diesen Förderbereich bei weitem nicht ausreichend.

Sprachlich
Um eine gute Integration zu erreichen greift eine intensive Kleingruppen- bzw. Einzelförderung wesentlich besser als eine Förderung in einer großen Gruppe.
Kleingruppen- und Einzelförderung ermöglichen einen maßgeblich größeren individuellen Sprachanteil des einzelnen Kindes. Die Hemmschwelle sich zu äußern ist in der Kleingruppe oder in der 1:1 Situation wesentlich verringert. Die Kinder haben schnellere Sprachzuwächse, arbeiten zielgerichteter an ihrer Grammatik.

Sozial-emotional
Ziel ist Ausgrenzung zu vermeiden und so oft wie möglich Teilhabe am Klassengeschehen zu ermöglichen. Die gezielte Begleitung und Unterstützung eines Fuld-Lehrers bezogen auf einzelne Kinder(Gruppen) in der Unterrichtssituation der Gesamtklasse bietet Teilhabe an der Klassengemeinschaft und zielgerichtete Einzelförderung bezogen auf die Lernziele der Gesamtklasse.
Sprachkompetenz ermöglicht soziale Interaktion und damit die Integration in die Mitte der Schulgemeinschaft.
Die ungeteilte Aufmerksamkeit in der Kleingruppe oder in der 1:1 Situation stärkt das Selbstbewusstsein und signalisiert, dass das Kind wichtig ist.
Durch die intensive Fuld-Förderung geht auch ein Signal an die Eltern des geförderten Kindes. Auch sie sind schneller in der Mitte der Schulgemeinschaft und sind entlastet in der Sorge um die Integration ihres Kindes auf sprachlicher Ebene. Die Eltern fassen schneller Vertrauen in das schulische System.

Schule als dynamisches System

Unabdingbar für ein schulisches System ist, sich als lernendes System zu verstehen. In jedem Schuljahr steht eine Schule vor neuen Herausforderungen und muss sich veränderten (gesellschaftlichen) Bedingungen stellen. Am Beispiel der Willemerschule war es früher notwendig einen großen Teil der Fuld-Gelder in die Hausaufgabenhilfe zu stecken, es folgen im Rahmen der Entwicklung hin zur Ganztagsschule die Lernzeiten, dann eine Welle von Seitensteigern mit türkisch-bulgarischem Hintergrund und schließlich die großen Wellte der Flüchtlinge im vergangenen und aktuellen Schuljahr 2016/2017. Ein Mischkonzept aus Kleingruppen- und anteiliger Einzelförderung bestand immer, jedoch mussten die Fördersettings bezogen auf die jeweilige Gruppe immer neu angepasst werden. In den letzten Monaten war uns beispielsweise ein besonderes Anliegen die schnelle Integration der vielen Flüchtlingskinder, weshalb viele Fuld-Lehrer unterstützend für die zu fördernden Kinder im Klassenverband eingesetzt waren. Dieses Konzept hat sich zuletzt sehr bewährt und muss sich im dynamischen System wieder verändern. Jede Schulleitung weiß in Absprache mit der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte selbst sehr gut über die Bedarfe der eigenen Schule und über nutzbringende Fördermaßnahmen Bescheid. Die Bedarfe liegen hier von Schule zu Schule sehr individuell.


Zusätzliches Förderprogramm
Zusätzliche Förderprogramm, z.B. mit Museumspädagogen, Kunsttherapeuten, Sport sind nur dann als chancenreich anzusehen, wenn sie eingebettet sind in den schulischen Rahmen. Für die meisten der Eltern wäre es eine enorme Hürde, ihre Kinder in einem externen Programmen anzumelden, das auch örtlich nicht in der Nähe der Schule liegt. Das Vertrauen der Eltern besteht vorrangig hin zu Schule.

















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