
Das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa hat im September 2011 eine Broschüre zu "Integration konkret, Projekte hessischer Stiftungen" herausgegeben. Das Projekt "Migranten werden Unternehmer" wurde als eins der sechszehn "Best Practice" Modelle aufgenommen. Des Weiteren fand es Aufnahme auf der Europäischen Webseite für erfolgreiche Integrationsprojekte.
22.09.2011
Preisverleihung am 22.9.2011

- Fr.Schwarz,Fr.Wösthoff,Hr.Kunz,Hr.Crusius,Hr.Prof.Buchberger, Hr.Pöttker,Hr.Nooroz,Fr.Buchholz,Hr.Hupke und Hr.Maisch
Integration durch Ausbildung
Das Integrationsprojekt „Migranten werden Unternehmer“ ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“
Frankfurt am Main, 22. September 2011 – Das Projekt „Migranten werden Unternehmer“ ist Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff. Stellvertretend für alle weiteren Projektpartner, zeichnet Volker Wagner von der Deutschen Bank die Peter Fuld Stiftung für das Projekt „Migranten werden Unternehmer“ in der Frankfurter Filiale der Privatbank HSBC Trinkaus feierlich als „Ausgewählten Ort 2011“ aus. Sich beruflich in einem neuen kulturellen Umfeld zu etablieren, ist nicht einfach: Migranten müssen Sprachbarrieren überwinden und sich außerdem mit einer fremden Kultur und deren Marktgepflogenheiten vertraut machen. Diese besonderen Herausforderungen haben die Initiatoren des Projektes – die Peter Fuld Stiftung und das Bankhaus HSBC Trinkaus – erkannt, und daher gemeinsam „Migranten werden Unternehmer“ ins Leben gerufen.
Im Rahmen von Schulungen und in persönlichen Einzelgesprächen werden den ausländischen Mitbürgern alle notwendigen Kenntnisse für die Existenzgründung vermittelt – vom Businessplan bis zum Marketingkonzept. Durchgeführt werden die Schulungen durch die Wirtschaftspaten e.V., ehemaligen Unternehmern und Führungskräften, die ihr Wissen nun im Ruhestand ehrenamtlich weitergeben. Zusätzliche Unterstützung erfahren die Existenzgründer durch weitere Projektbeteiligte – das IHK Forum Rhein-Main, das Technologie- und Gründerzentrum Hanau und die Gesellschaft für Wirtschaftskunde.
Anlässlich der Preisverleihung betont Volker Wagner: „Das Integrationsprojekt ‚Migranten werden Unternehmer‘ ist ein Vorbild für ein qualifiziertes Coaching von Migranten. Die Kompetenzvermittlung ebnet den Weg zur Selbstständigkeit und gibt engagierten Menschen fremder Kulturen das nötige Selbstbewusstsein, um erfolgreich unternehmerisch tätig zu sein.“
Horst Hupke, Vorsitzender der Peter Fuld Stiftung, freut sich gemeinsam mit allen Projektpartnern: „Wir sind sehr stolz, ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein! Mit Hilfe dieser Auszeichnung werden wir noch mehr Interessenten erreichen und weitere Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Die Förderung von benachteiligten Menschen ist uns seit jeher ein besonderes Anliegen.“
Aus 2.600 eingereichten Bewerbungen überzeugte „Migranten werden Unternehmer“ als einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank prämiert werden. Bereits 43 Teilnehmer aus 23 Nationen haben an dem Projekt teilgenommen und bereichern mit vielfältigen Ideen das wirtschaftliche Leben. „In einem rohstoffarmen Land sind Ideen der Motor für Wachstum und Innovation. Als Preisträger im Wettbewerb ‚365 Orte im Land der Ideen‘ gibt das Projekt der Kreativität und Zukunftsfähigkeit in unserem Land ein Gesicht“, so Volker Wagner von der Deutschen Bank.
Pressekontakte:
Migranten werden Unternehmer
Bonne Nouvelle
Judith Allert
Tel.: 0228/902784-14
allert@bonne-nouvelle.de
Deutschland – Land der Ideen
Stefan Volovinis
Tel.: 030/206459-160
volovinis@land-der-ideen.de
Deutsche Bank Presse
Sandra Haake-Sonntag
Tel.: 069/910-42925
sandra.haake-Sonntag@db.com
Weitere Informationen finden Sie unter: www.peterfuldstiftung.de oder www.land-der-ideen.de

Berlin,27.Januar 2011
Wettbewerb"365 Orte im Land der Ideen"
Das Integrationsprojekt " Migranten werden Unternehmer" ,Frankfurt, gehört zu den Preisträgern 2011
Seit 2006 prämieren die Initiative "Deutschland-Land der Ideen" und die Deutsche Bank mit dem Wettbewerb" 365 Orte im Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten die besten Ideen und Projekte, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen. Aus rund 2600 Bewerbungen wurde das Integrationsprojekt ausgewählt und die Peter Fuld Stiftung, Frankfurt, ist nun "Ausgewählter Ort 2011".
Als Preisträger 2011 repräsentieren wir Deutschland als das Land der Ideen: zukunftsorientiert, innovativ,kreativ und vielfältig. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für die bisherige Arbeit der Peter Fuld Stiftung und der jetzigen mit dem Projektförderer HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Frankfurt, in Kooperation mit " Die Wirtschaften e.V.", IHK Forum Rhein-Main, Technologie-und Gründerzentrum Hanau GmbH und Gesellschaft für Wirtschaftskunde, Hanau.
Am 22.9.2011 wird in den Räumlichkeiten des Bankhauses HSBC Trinkaus &Burkhardt AG die Urkunde in einer feierlichen Veranstaltung überreicht

- Hr.Pöttker, Fr.Wösthoff,Hr.Crusius,Fr.Buchholz,Hr.Hupke,Hr.Maisch (von links)

Erhöhung der Selbständigenquote , dadurch Schaffung neuer Ausbildungs- und Arbeitsplätze
Migranten werden Unternehmer ist ein Projekt der Peter Fuld Stiftung mit dem Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in Kooperation mit den Wirtschaftspaten e.V., Technologie-und Gründerzentrum Hanau, Gesellschaft für Wirtschaftskunde Hanau, IHK Gelnhausen-Schlüchtern Hanau und IHK Frankfurt.
Die Zielgruppe sind Migranten als Existenzgründer aus der Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main und Main-Kinzig- Kreis.Migranten haben es oftmals schwerer den Weg in die Selbständigkeit zu finden.Sie eröffnen kleinere Geschäfte oder Imbisse/ Lokale, die schon nach kurzer Zeit wieder geschlossen werden.Selten erhalten sie öffentliche Fördermittel, da ein Businessplan fehlt. Es wird angestrebt, mit der Ausarbeitung des Planes qualifizierte Gründungen zu ermöglichen, die tragfähiger über die Jahre sind.
Allein die gute Geschäftsidee reicht nicht aus, um erfolgreich ein Unternehmen zu gründne. Jungunternehmerinnen/- er scheitern schnell ohne eine soliden Businessplan, indem die Geschäftsidee konkret beschrieben, das Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet, die Ziele detailliert definiert, die Markt-und Wettbewerbssituation analysiert und die finanziellen Mittel kalkuliert sind. Chancen und Risiken im geschäftlichen und persönlichen Bereich sind zu betrachten.
In vier Kompaktkursen mit jeweils 10-15 Teilnehmern werden zunächst Grundlagenwissenund Handwerkszeug für eine Unternehmensgründung vermittelt.Anschließend stehen für Gruppen bis 4 Personen, je ein Wirtschaftspate für Individualgespräche zur Verfügung, um Verständnisfragen zu klären. Die Teilnehmer entwickeln dann ihren persönlichen Businessplan und präsentieren diesen ihrem Wirtschaftspaten zur Überprüfung und erforderlichen Nacharbeit.Der Plan wird auf die Tragfähigkeit geprüft.In der Realisierungsphase wird der Gründer von einem Wirtschaftspaten begleitet, der für alle Fragen und Gespräche mit Institutionen und Banken Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Diese Begleitung kann über ein volles Jahr in Anspruch genommen werden.
Ziel ist es die Selbständigenquote der Migranten zu erhöhen, um neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen.Zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen ist dies ein wichtiger und entscheidener Schritt, da viel zu wenige Unternehmer mit Migrantenhintergrund existieren.
Kursangebote finden Sie unter http://www.wirtschaftspaten.de/index.php?id=21
11.11.2010
Verleihung des Sonderpreises des Hesssischen Integrationspreises 2010

- Minister Hahn,Ministerpräsident Bouffier, Hr.Hupke, Hr.Kühlahci (von Links)
Hessischer Integrationspreis 2010 - Ministerpräsident Volker Bouffier: „Integration kann nicht staatlicherseits verordnet werden, sondern ist ein individueller und persönlicher Prozess.“ 11.11.2010 - Pressemitteilung Der Hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, und der Hessische Integrationsminister, Jörg-Uwe Hahn, haben heute bei der Verleihung des Hessischen Integrationspreises die Preisträger geehrt und die Integrationsbemühungen des Landes, des Bundes und der Kommunen hervorgehoben. „Der Hessische Integrationspreis ist Ausdruck der Haltung, mit der die Landesregierung an die Frage herangeht, wie wir den Menschen die aus anderen Ländern und Kulturen zu uns nach Hessen gekommen sind und kommen, eine erfolgreiche Integration ermöglichen können“, sagte Ministerpräsident Bouffier. Integration könne nicht staatlicherseits verordnet werden, sondern sei ein „individueller und persönlicher Prozess“. Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn ergänzte: „Integration ist ein wesentliches Zukunftsthema unserer Gesellschaft und gehört daher bereits seit gut zehn Jahren zu den Schwerpunkten der Hessischen Landesregierung. Es ist mein großes Ziel, allen hier in unserem Land lebenden Menschen zu zeigen, dass Integration für uns alle ein großer Gewinn ist“, so Hahn. Gerade die Verleihung des Hessischen Integrationspreises leiste hierzu einen herausragenden Beitrag. „Hier können wir jedes Jahr aufs Neue beweisen, dass es in Hessen eine sehr große Zahl von hervorragenden Projekten und Initiativen gibt, die uns tagtäglich vor Augen führen, dass Integration positiv gelingen kann. Dieses herausragende Engagement wollen wir würdigen und noch weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“, betonte Minister Hahn. Auch in diesem Jahr war die Ausschreibung des Integrationspreises themenbezogen gestaltet. Zur Bewerbung waren Projekte aufgerufen, die mit besonderem ehrenamtlichen Engagement einen wichtigen Beitrag für eine bessere Integration von Zuwanderern bilden und so den Menschen ermöglichen, aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Eingegangen sei eine Vielzahl von hervorragenden Bewerbungen. Deshalb sei es der Jury auch nicht leicht gefallen, aus den 61 vorgeschlagenen, sehr guten Projekten, die Preisträger zu ermitteln. „Namhafte Vertreterinnen und Vertreter deutscher und ausländischer Medien haben zusammen mit mir intensiv beraten und letztlich die drei Preisträger gekürt“, erklärte Minister Hahn. Mit 12.000 Euro Preisgeld wird das Projekt „Knast trotz Jugendhilfe?“, HUJA e. V., Wiesbaden, prämiert. Das Projekt nutzt die Erfahrungen junger Strafgefangener mit ihren individuellen Lebenswegen als ein präventives Potential und leistet durch Botschaften der Inhaftierten an Schülerinnen und Schüler verschiedener Wiesbadener Schulen wichtige Präventionsarbeit. Das Projekt, das vor etwa zehn Jahren von Herrn Arnd Richter initiiert wurde und mittlerweile vom Verein HUJA e. V. (Hilfe und Unterstützung junger Arbeitsloser) getragen wird, sieht die jungen Häftlinge ausdrücklich als Partner an, die ihre Erfahrungen einbringen und sich dadurch mit ihrer bisherigen Biografie konstruktiv auseinander setzen. Die Jury sieht in der Maßnahme ein herausragendes innovatives Beispiel von ehrenamtlicher Integrationsarbeit mit überregionaler Bedeutung, das zudem den Fokus nicht alleine auf Menschen mit Migrationshintergrund legt, sondern sowohl Zugewanderte als auch die Aufnahmegesellschaft anspricht. Darüber hinaus zeigt das Projekt in ausdrucksvoller Weise einen Weg auf, den Defizitansatz zu verlassen und Chancen und Potentiale stärker zu betonen. Mit 8.000 Euro Preisgeld wird das „theater peripherie“, Frankfurt, prämiert. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 ist das „theater peripherie“ ein weit über Frankfurt hinaus wirkendes Projekt, das die künstlerische Gestaltung von Erfahrungen aus Migration und Integration in den Mittelpunkt stellt und ein Ort der Begegnung von Deutschen und Migranten sein möchte. Der Gründer und Leiter der Maßnahme ist Alexander Brill, der es auf vorbildliche Weise versteht, ein integratives Ensemble aus Laienschauspielern und künstlerischem Nachwuchs zu formen, das Integrationsthemen nicht nur künstlerisch anspruchsvoll behandelt, sondern darüber hinaus bei Mitwirkenden und Publikum einen Reflexionsprozess anstößt. Die Auszeichnung erfolgt für das große private Engagement, das – gepaart mit ausgeprägtem künstlerischem Anspruch – ein authentisches, kulturverbindendes Theater ermöglicht, das fernab von jeglichen Klischees auch brisante gesellschaftliche Themen hochgradig professionell umsetzt. Ein Sonderpreis wird dem Projekt „Migranten werden Unternehmer“, Frankfurt, verliehen. Die Peter Fuld Stiftung und die HSBC Trinkaus übernehmen die durch das Projekt entstehenden Kosten während die Wirtschaftspaten e. V. die Migranten beraten. Weitere Projektbeteiligte sind das IHK Forum Rhein-Main, das Technologie- und Gründerzentrum Hanau und die Gesellschaft für Wirtschaftskunde. Der bestechende innovative und integrative Ansatz des im Mai 2010 neu gegründeten Projektes ist, Menschen mit Migrationshintergrund Hilfe zur Selbsthilfe bei der Erstellung eines Businessplans zu geben, um qualifizierte Existenzgründungen zu ermöglichen. Die Jury möchte dieser Projektidee für Ihren innovativen Ansatz und aufgrund der vorbildhaften Generationen übergreifenden Zusammenarbeit eine Ehrung überreichen. Das ehrenamtliche Engagement zur Erhöhung der Selbständigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund und die daraus folgende Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze bilden einen Leuchtturm, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdient. „Die heutigen Preisträger geben uns ein hervorragendes Beispiel. Versuchen wir ihnen nachzueifern und unsere Integrationsarbeit intensiv und engagiert fortzusetzen“, so Minister Hahn abschließend. Informationen: Der Hessische Integrationspreis wird seit dem Jahr 2004 verliehen. Er wurde von der Landesregierung gestiftet zur Anerkennung und Würdigung nachhaltiger Maßnahmen, die dem Abbau von Schranken und Hemmnissen im Zusammenleben der einheimischen und zugewanderten Bevölkerung in Hessen dienen. Über die Verleihung des Integrationspreises entscheidet eine unabhängige Jury, die neben dem Hessischen Integrationsminister aus sieben namhaften Vertreterinnen und Vertretern von überregionalen deutschen und ausländischen Medien besteht. Jurymitglieder:
Pressestelle: Ministerium der Justiz, für Integration und Europa Pressesprecherin: Dagmar Döring Telefon: (0611) 32 2695, Fax: (0611) 32 2691 E-Mail: pressestelle(at)hmdj.hessen.de |
Suche
11.11.2010

