8 Fragen an Asia Safikhanova

1.) Stellen Sie sich bitte kurz vor. Beschreiben Sie hierbei Ihre Beweggründe für die Studienwahl und den Studienort!

Mein Name ist Asia Safikhanova. Ich bin in Moskau geboren und kam nach Frankfurt am Main, um an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei den besten Professoren für Querflöte und Traversflöte (Historische Aufführungspraxis) zu studieren.

 

2.) Mit welchen Schwierigkeiten oder Hürden waren Sie auf Ihrem Bildungsweg konfrontiert und wer unterstützte Sie in Ihrer Ausbildung?

Am Anfang musste ich so schnell wie möglich Deutsch lernen. Wenn man gut kommunizieren kann, erleichtert das die Arbeits- und Stipendiensuche. Meine beiden Professoren, Thaddeus Watson und Karl Kaiser, waren für mich nicht nur einzigartige Lehrer, sondern auch große Inspiration und Vorbilder in meinem Leben.

Außerdem hatte ich das Glück, Dr. Ulrich Gottstein und seine Frau Monika Gottstein kennenzulernen und im Rahmen des Unterstützungsprogramm von der HfMDK in ihrem Haus wohnen zu können. Dr. Gottstein ist Arzt, Mitbegründer der Deutschen Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung), leidenschaftlicher Musikliebhaber und Förderer der HfMDK Frankfurt am Main.

 

3.) Welche Rolle spielte die Förderung durch die Peter Fuld Stiftung?

Eine ganz große und wichtige Rolle. Als ich von der Peter Fuld Stiftung gefördert wurde, konnte ich mich auf mein Studium und meine Vorbereitung zum Orchesterprobespiel konzentrieren. Ohne das Stipendium musste ich mehr unterrichten oder Mini-Jobs übernehmen.

 

 

Asia Safikhanova

4.) Was sind Ihre bisher größten Erfolge?

Zwei erfolgreich abgeschlossene Studiengänge, eine feste Solostelle im Orchester der Thüringer Symphoniker (seit September 2019), die Teilnahme an internationalen Projekten mit dem weltbekannten Dirigenten Teodor Currentzis und seinem Orchester „Musica ex Tempora“, die Gründung des Ensembles „Musica ex Tempore“ sowie eines Bildungskanals über Musik und Kunst in einer Telegram-App (auf Russisch).

 

5.) Gibt es etwas, das Sie im Nachhinein anders machen würden?

Ich kann sagen, dass ich in meinem Studium mein Bestes gegeben habe.

 

6.) Was sind Ihre aktuellen Projekte?

Ich bereite mich für das im Sommer stattfindende Festival im Château de Chambord, nahe Blois (Frankreich), vor sowie auf die neue Saison mit vielen Soloauftritten, einer Kammermusikreihe und Sinfoniekonzerten.

 

7.) Was sind Ihre beruflichen Ziele, wo sehen Sie sich in fünf bis zehn Jahren?

Ich hoffe, in zwei bis drei Jahren in einem A-Orchester spielen zu können. Im Juli nehme ich an einem Probespiel für die Solostelle im SWR-Orchester Stuttgart teil. Außerdem möchte ich mit meinem Ensemble „Musica ex Tempore“ im Jahr 2020 eine neue CD aufnehmen.

 

8.) Welche Botschaft möchten Sie unseren aktuellen Stipendiaten geben?

Folge immer Deinem Traum! Höre niemals auf!